3D Drucken fürs Business

Wir drucken deine Träume in 3D

Wieso 3D Drucken?

Die Geschäftswelt ändert sich ständig, jedes Unternehmen steht unter dem Druck, Innovationen zu finden und richtig zu implementieren. 3D Drucken und Scannen gehört auf jeden Fall dazu. So einfach, wie wir heutzutage auf dem Papier drucken, werden wir in näherer Zukunft Objekte für Präsentationen und Werbung 3D drucken. Dabei sind auch die Materialien mit denen gedruckt wird sehr wichtig und nachfolgend präsentieren wir unsere gängigen Materialien mit denen wir arbeiten.

SLA Resin

Kunstharze - auch Resine genannt - eignen sich sehr gut für die Erstellung von Prototypen aufgrund ihrer Reaktivität mit UV-Licht. Es ist eine ausgezeichnete Wahl für Funktions- und Konzeptmodelle. Es eignet sich besonders für die kurzfristige Herstellung von großen, detailgetreuen Bauteilen. Einige Arten Resin sind sogar stark genug, um nach dem Aushärten bearbeitet und veredelt zu werden.

Die gängigen Fertigungsmethoden, in denen das Material benutzt wird sind SLA (Stereolithographie) und PolyJet.

 

Technologie: SLA, PolyJet

Eigenschaften: Glatte Oberfläche, verhältnismäßig flexibel

Anwendungen: Konzeptmodelle, Funktionsmodelle, Kunst, Werkzeugbau (Prototypenerstellung)

ABS

Acrylonitril-Butadien-Styrol-Copolymer, kurz ABS ist eines der beliebtesten thermoplastischen Kunststoffe für den 3D-Druck. Man kennt dieses Material von den allseits bekannten widerstandsfähigen LEGO-Steinen.

ABS wird bei einer Temperatur zwischen 220° und 250°C gedruckt, weshalb ein beheiztes Druckbett nötig ist um den Kühlungsprozess des Materials zu kontrollieren und Verformungen zu vermeiden.

 

Technologie: FDM, Binder Jetting, SLA, PolyJetting

Eigenschaften: Stabil, leicht, hochauflösend, einigermaßen flexibel

Anwendungen: Konzeptmodelle, Produktion

PLA

Polylactic Acid oder auch PLA ist biologisch abbaubar und daher ein beliebtes 3D-Drucker-Material aus Maisstärkederivaten (Zuckerrohr- und Tapiokavarianten gibt es ebenfalls).

Einer der Hauptvorteile gegenüber ABS ist, dass PLA sich schon bei einer geringeren Temperatur von 70°C drucken lässt, aber auch beim Abkühlen kommt es seltener zur Verformungen.​

Die Nachteile von PLA sind dagegen, dass es weniger haltbar ist und nicht so hitzeresistent. Braucht man also Komponenten für industrielle oder technische Zwecke, sollte man auf etwas wie ABS zurückgreifen.

 

Technologie: FDM, SLA, SLS

Eigenschaften: Biologisch abbaubar, lebensmittelecht

Anwendungen: Konzeptmodelle, Funktionsmodelle, Produktion

PETG

PETG ist eine Art von Polyethylenterephthalat, kurz PET, das mit dem Glycol kombiniert wurde, unter anderem um Transparenz zu erzeugen. Bauteile aus PETG sind witterungsbeständig und werden deshalb oft für Gartengeräte verwendet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es wie PET und PLA lebensmittelecht ist. Wie diese 3D-Drucker-Materialien sollte auch PETG luftdicht gelagert werden.

 

Technologie: FDM

Eigenschaften: Robust, lebensmittelecht, witterungsbeständig, kaum entflammbar

Anwendungen: Konzeptmodelle, Funktionsmodelle, Produktion

Gips

Sandstein, oder auch Gips genannt, ist ein 3D-Drucker-Material, mit dem man mehrfarbige Konzeptmodelle in einem einzigen Fertigungsprozess herstellen kann.

Um die Qualität der Farben zu verbessern und zu schützen, wird das Bauteil mit einer Schutzschicht Epoxidharz überzogen. Andernfalls würden Gips-Bauteile durch natürliche Umwelteinflüsse wie Licht, Staub oder Feuchtigkeit sehr schnell entfärben.

Bauteile aus Gips sind ähnlich fragil wie Porzellan, schon während der Konzeption muss die Materialschwäche berücksichtigt werden.

 

Technologie: FDM, Binder Jetting, Powder Bed Jetting

Eigenschaften: Farbdruck, fragil

Anwendungen: Konzeptmodelle, Bildende Kunst

Wieso 3D Scannen?

Dank verschiedenster Arten von Scannern ist es sehr einfach, ein digitales 3D Modell zu erstellen und zu drucken. Ohne großen finanziellen und zeitlichen Aufwand können Sie veraltete Arbeitsprozesse durch innovative Lösungen ersetzen. Zum Beispiel: Kopien von technischen oder künstlerischen Objekten, ganzen Gebäuden, Körper- oder Gesichtsteilen und vieles mehr.

Wir können für Dich mithilfe zweier Scan-Methoden immer die beste Lösung finden. Für große wie auch kleine Projekte.

Strukturlichtscan

mit den Handscannern "Eva" & "Spyder" von Artec

 

Die Hauptfunktion eines Strukturlichtscanners ist einfach: Man projeziert ein strukturiertes Licht-Muster auf ein Objekt, dann filmt man es mit mindestens einer Kamera (meist sind es zwei), um die Art und Weise der Objekte, das Lichtmuster zu deformieren, einzufangen.

Die meisten Scanner benutzen ein Muster aus sich verändernden Streifen, ähnlich zu den Schatten, welche die Sonne durch Rolläden scheinen lässt. Mit sehr fein kalibrierten Streifen und sehr genauen Kameras ist es möglich genaue Maße von sehr kleinen Details einzufangen und zu messen.

Strukturlicht Scan wird oft als Alternative zum 3D-Laser Scanning genutzt, da die Laser leicht dazu neigen, sehr schnell von reflektierenden Flächen unterbrochen zu werden.

Vorteile
  • Einfach & schnell
  • Größe wird mitgespeichert
  • Ergebnis sofort
Nachteile​
  • Sehr teure Hardware notwendig
  • Unflexibel bei der Größe des zu scannenden Objektes
  • Nicht sehr genau bei kleinen Objekten (Eva)
  • Große Objekte nicht möglich (Spyder)

Anwendungsbeispiele

Künstlerische Stuckarbeit

Auftraggeber: Stuckateur


Mit den 3D-Daten wurde eine beschädigte Stuckplatte in Gips nachgedruckt und vor Ort ersetzt.

Mehr Infos im Blog-Beitrag

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Künstlerische Bassena

Auftraggeber: Gießerei


Die Daten wurden zum Erstellen eines Wachsdruckes für den Nachguss genutzt.

Mehr Infos im Blog-Beitrag

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Photogrammetrie

mit unserem mobilen Photogrammetrie Scan Gerät

 

Photogrammetrie (seltener auch Fotogrammetrie oder Bildmessung) ist eine Gruppe von Messmethoden und Auswerteverfahren der Fernerkundung, um aus Fotografien und genauen Messbildern eines Objektes seine räumliche Lage oder dreidimensionale Form zu bestimmen.

Die Objekte werden meist im natürlichen Licht und von mehreren Standpunkten der Kamera (oder gleichzeitig von mehreren Kameras) aufgenommen. Das vom Objekt in die Messkamera kommende Licht kann reflektierte oder emittierte Strahlung sein, künstliche Beleuchtung wird aber meist nur bei kleinen Objekten verwendet.

Wir benutzen unser selbstgebautes Photogrammetrie Scan Gerät um eben lebensgroße Personen in ihrer natürlichen Proportion und Farbigkeit zu scannen und anschließend in unserem Gips Drucker als Miniaturen wieder auszudrucken.

 

Interessiert an einem 3D-Bodyscan?
Dann kontaktiere uns doch und schreib uns eine Mail an info@2print.at

Vorteile
  • Sehr flexibel
  • Auch mit Fotokamera möglich
  • Vom Macrobereich bishin zu ganzen
    Landschaften
Nachteile​
  • Größe wird nicht mitgespeichert, daher sind
    Referenzpunkte notwendig
  • Benötigt lange Rechenzeiten und spezielle Software
    (RealityCapture, Photoscan - MetaShape)
  • Für gute Ergebnisse viel Erfahrung notwendig

Anwendungsbeispiele

Reproduktion einer Medaille

Auftraggeber: Verein

 

Mithilfe des 3D-Scanverfahrens haben wir die Medaille für eine Gussform in einem größeren Maßstab angefertigt.

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Missgebildetes Ohr

Auftraggeber: Prothetiker


Form für die Erstellung einer Silikonprothese erstellt. Dabei wurde das gesunde Ohr gespiegelt und das missgebildete Ohr gescannt, damit die Prothese passgenau aufliegen kann.

Mehr Infos im Blog-Beitrag

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